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Am Schokoladenmuseum - Hochzeit wie im düsteren Mittelalter
Von Katharina Hamacher, 13.12.09, 23:11h
Für zehn Taler können Verliebte auf dem Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum den Bund der Ehe eingehen. Der gilt allerdings nur für 24 Stunden. Dafür erhält man den Segen in mittelalterlichem Ambiente.
Köln - Langsam legt sich die Dämmerung wie ein dunkler Schatten über den Rheinauhafen, als Bruder Ignatius die bedeutsamen Worte spricht: „Am 10. Tage des Monats Dezember traue ich euch, Graf Dirk von Jacobs und Freifrau Denise von Höller, hier in der Bischofsstadt Colonia.“ Im Schein der Fackeln hält der so genannte Mönch, der im wirklichen Leben Michael Görmer-Paarsch heißt und in Leipzig als Kindergärtner arbeitet, die Hände über das Brautpaar, das vor ihm auf mittelalterlichen Holzstühlen Platz genommen hat. Der Mistelzweig, der von der Decke des Hochzeitszeltes baumelt, wirft im Schein des Feuers verwunschene Schatten auf den weißen Schleier der Braut.
Was wie eine Szene aus dem düstersten Mittelalter wirkt, bietet Bruder Ignatius auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum noch bis zum 23. Dezember Paaren jeglichen Alters und Geschlechts. Zehn Taler (entspricht 10 Euro in der Währung des 21. Jahrhunderts) kostet der „Bund der Ehe“, der jedoch nicht fürs Leben, sondern nur für 24 Stunden gilt. Ganz nach dem Motto „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“, trauen sich an diesem verregneten Winterabend Denise Höller und Dirk Jacobs im „Kloster des Bruder Ignatius“. Das junge Paar aus Frechen ist extra nach Köln gekommen, um den mittelalterlichen Markt zu besuchen. „Ich war schon immer von dieser Epoche fasziniert“, erklärt der 27-Jährige. Als die beiden das Hochzeitszelt erblicken, beschließen sie spontan, die Probe aufs Exempel zu machen. Den Segen von Mutter Marion Höller hat das Paar nicht erst seit heute.
„Wir wollen im Mai heiraten“, verrät die 23-jährige Denise. Doch bevor Bruder Ignatius den 24-Stunden-Bund mit einer Bibelpredigt auf seine ganz eigene Art besiegelt, müssen zuerst die Blechringe ausgesucht werden. „Achtet und ehret eure Liebe in guten und vor allem in schlechten Zeiten“, beschwört der Mönch seine beiden Schäflein. Bevor sie sich gegenseitig die Ringe anstecken dürfen, müssen aber noch die Sünden gebeichtet werden. Ob Sauferei und Völlerei, Klatsch, Tratsch oder Wollust, Bruder Ignatius ist erbarmungslos. „Oder habt ihr euch gar der schlimmsten aller Sünden, der Hexerei, schuldig gemacht und euren Grafen mit einem Liebeszauber belegt?“, fragt der Mönch mit strengem Blick auf die Braut. „Vielleicht ein bisschen“, gibt Denise kleinlaut zu.
Aber Dirk vergibt ihr. Endlich darf er seine angetraute Gräfin küssen, obwohl das im Mittelalter gar nicht üblich war, wie Bruder Ignatius erklärt. Als der Mönch die Glocke im Hochzeitszelt läutet, ist der Bund besiegelt. Nun entlässt er die frisch Vermählten samt handschriftlicher Hochzeitsurkunde in das Eheglück - zumindest für die nächsten 24 Stunden.
Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1260204520109.shtml [Stand:26.02.2011]
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Das schrieb die Oschatzer Allgemeine Zeitung am 08.10.2005
Ablass-Briefchen erlauben Prasserei und Seitensprung
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Querbitzsch. Wenn das der alte Luther wüsste: Ablasshandel im 21.
Jahrhundert und ausgerechnet im Kernland der Reformation! Michael
Paarsch kennt da keine Gewissensbisse. Der 27-Jährige aus Querbitzsch,
einem Ortsteil der Gemeinde Sornzig-Ablaß, verkauft zum Spaß
Ablassbriefe.
Verkleidet als Mönch stellt er auf Mittelaltermärkten einen Ablassprediger dar. Ähnlich dem Johann Tetzel, der als Gegenspieler von Martin Luther bekannt geworden ist.
Vor mehr als 500 Jahren zogen Händler wie Tetzel durchs Land. Marktschreierisch verkauften sie im Namen der Katholischen Kirche Briefchen. Gegen Geld konnten sich die Leute ihrer Sünden und sogar der ihrer Verstorbenen (siehe Infokasten) freikaufen. Überliefert ist vom Dominikanermönch Tetzel der Ausruf "Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt". Luther prangerte diese Praxis an und soll daraufhin 1517 seine 95 Thesen angeschlagen haben. Die Reformationsbewegung kam ins Rollen. All das weiß Michael Paarsch als gläubiger Protestant und Erzieher in einem Leipziger evangelischen Kindergarten. "Ich sehe das geschichtlich. Die meisten schütteln erst einmal den Kopf oder können mit Kirche nicht viel anfangen. Über die historische Figur, die ich darstelle, komme ich mit ihnen ins Gespräch. Manchmal bin ich überrascht, wie ernst, tiefsinnig und lange man miteinander redet. Die Chance hat man nicht so häufig."
Aus Schuhkiste wird Tetzelkasten
Angefangen hatte Paarschs Mönchsleben während der 700-Jahr-Feier des Dorfes Ablaß. Mit seinem Bruder Thomas bastelte er sich eine Art Bauchladen, der an den Tetzelkasten erinnern sollte. Herhalten musste eine hölzerne Schuhputz-Kiste mit zwei Griffen und Trageriemen. In Bibliotheken kopierten sie sich Ablassbriefe, legten das weiße Papier in eine Schüssel mit schwarzen Tee. Eine Stunde später sahen die Briefchen aus wie auf uraltem Papier gedruckt. Fertig waren die Plagiate. Mehr als 300 Sündenbriefchen gingen in Ablaß weg. "Die Leute fanden es sehr lustig." Michael Paarschs Vater meinte danach, er solle das doch öfter machen - bei seinem Schauspiel- und Redetalent.
So einfach wie die Idee war die Anmeldung des Nebengewerbes beim Finanzamt dann jedoch nicht umzusetzen. "Die Rechtsabteilung der Katholischen Kirche teilte mit, dass nur sie weltweit das Monopol für Ablasshandel besitze. Dabei dachte ich, dass es den schon lange nicht mehr gibt", sagt der 27-Jährige. Auch seine Mönchskutte darf er nur auf historischen Märkten anziehen, anderenorts verstoße er damit gegen das Gesetz zum Tragen von Uniformen in der Öffentlichkeit, Höchststrafe: 3000 Euro. Wenigstens den Segen der politischen Gemeinde gab's für den klerikalen Nebenjob. Bürgermeister Volkmar Winkler freut sich über die touristische Werbung, die Paarsch für die Gemeinde betreibt. "Ich kenne seine lustige Art. Er ist nicht aufdringlich und wirbt charmant für Ablaß. Das ist doch toll", meint der Bürgermeister. Mit der Gemeindeverwaltung hat der Hobby-Mönch abgemacht, dass seine Ablassbriefe demnächst auf der Homepage von Sornzig-Ablaß allen Interessierten bereitgestellt werden.
Bislang war Michael Paarsch auf Märkten in der Region, in Wittenberg und auch in der Ablasser Partnergemeinde Dorum in Niedersachsen unterwegs. Mitte Dezember wird er während des Weihnachtsmarktes in Leipzig mit Kutte und Holzkasten zu erleben sein. Am häu-figsten verkaufen sich Freifahrtsscheine für Alkoholgenuss und Völlerei. Frauen freuen sich, dem Gatten eine Ohrfeige geben zu dürfen und sich dem Tratsch hinzugeben. Während Männer am liebsten zur Erlaubnis greifen, einmal dem Weibe untreu zu sein. "Eigentlich verkaufe ich den Leuten für einen Euro, was sie nicht benötigen", sagt Michael Paarsch. Heute schmunzelten die Menschen über das Souvenir vom Mittelaltermarkt, doch früher habe das Zettelchen einen ernsten Hintergrund gehabt. In Wittenberg seien einige Festbesucher sauer über Michael Paarsch gewesen. Kritikern, die meinten, er würde Luther und die Evangelische Kirche verhöhnen, antwortete er dann pragmatisch: "Im Prinzip waren die Ablasshändler die Helfer der Reformation. Ohne Leute wie Tetzel wäre Luther vielleicht nicht so bekannt geworden."
Das Sünden hört nie auf
Über das eigene Seelenheil hat sich der Protestant noch kein Urteil gebildet. "Wenn es das Fegefeuer tatsächlich gibt, dann komme ich dort hinein, weil ich die Briefchen verkauft habe. Oder ich komme nicht hinein, gerade weil ich die Briefchen verkauft habe." Und mit einem Lächeln meint er abschließend: "Das Sünden hört nie auf." Zwar wolle er nicht missionieren, "aber wenn ich die Leute anstupse, einmal über ihr Verhalten nachzudenken, dann ist schon viel gewonnen." Und das hätte dem alten Luther bestimmt auch gefallen.
Kathrin König
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Das schrieb Online Magazin Abacho.at 31.10.2005
Wittenberg (ddp-lsa). Tausende Menschen sind am Reformationstag in Wittenberg auf den Spuren Martin Luthers (1483-1546) gewandelt. Bei strahlendem Sonnenschein erinnerten kirchliche Veranstaltungen sowie unter anderem ein mittelalterliches Spektakel an den berühmten Thesenanschlag Luthers von 1517. Etwa 2600 Gläubige besuchten die Festgottesdienste in der einstigen Predigtkirche des Kirchenreformators, der Stadtkirche, und der Schlosskirche, Luthers letzter Ruhestätte. Dort hatte der Reformator mit 95 lateinischen Disputationsthesen gegen Auswüchse der katholischen Kirche protestiert.
Vor allem der Ablasshandel war Anstoß für die Lutherthesen, die die Reformation auslösten und schließlich zur Entstehung des Protestantismus und zur Abspaltung von der römisch-katholischen Kirche führte. Beim Wittenberger Festtagsrummel am Montag jedoch seien die Ablassbriefe weggegangen wie warme Semmeln, berichtete «Mönch Ignatius». Für einen Betrag zwischen 50 Cent und 1,50 Euro konnten sich die Wittenberg-Besucher bei ihm von ihren Sünden freikaufen.
Kinder hätten sich vor allem Sündenbriefe für nicht erledigte Hausaufgaben geholt, erzählte der 27-Jährige, der im zivilen Leben als Kindergärtner arbeitet und Michael Paarsch heißt. Bei Frauen boomte der Sündenschein für Untreue und Tratsch. Männer hingegen hätten sich vorrangig ihr Seelenheil für Sauferei erkauft.
In einer Region, in der etwa 20 Prozent der Bevölkerung mit dem christlichen Glauben verbunden seien, sei es «völlig in Ordnung», wenn das Reformationsfest auch zum Volksfest werde, sagte der Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack. Jedes Jahr kommt die 64-jährige Else Brückner aus Piesteritz zum Reformationstag nach Wittenberg - obwohl sie keine Christin sei, sagte sie. Für sie sei das Fest ein willkommener Anlass, um «mal unter die Leute zu kommen». Andere wiederum nutzten den Feiertag für eine Einkaufstour durch die Innenstadtgeschäfte.
Der kirchliche Hintergrund des Feiertags bestimmte andererseits das zweitägige Konfirmandentreffen «Lutherspass». Singend zogen etwa 500 Jugendliche aus Deutschland und Ungarn am Reformationstag durch die Altstadt. Für Bischof Noack ist das Treffen wichtig für das Zusammengehörigkeitsgefühl junger Christen. Die Begegnung in Wittenberg gebe den Jugendlichen ein Signal, dass sie nicht allein seien in ihrem Glauben, der Orientierung gebe. «Ein stabiler Glaube kann die Angst vor der Zukunft nehmen und Mut geben», betonte er.
Bereits am Samstag hatten die Feierlichkeiten rund um den Reformationstag in der Lutherstadt begonnen. Etwa 30 Einzelveranstaltungen, darunter Vorträge, Ausstellungen sowie Theater und mittelalterliches Marktspektakel, standen auf dem Programm. In den Straßen und Gassen der Stadt, in den Cranach-Höfen und dem Schlosshof sowie auf dem Markt drängten die Menschen an Mutsbraten- und Weinständen, lauschten Gauklern und Musikanten.
Einige Mutige, wie der 23-jährige Kyle, Austauschstudent aus Las Vegas und Mitglied einer Freikirche, ließen sich gar von Landsknechten an den Pranger stellen, wobei Hände und Kopf in einen Holzstock gesperrt wurden. Andere Festgäste machten Bekanntschaft mit einer Hand voll halbwüchsiger Räuber des Marktspektakels. Erst gegen einen kleinen Wegzoll durften die Besucher ihren Gang durch die weltberühmten Reformationsstätten fortsetzen.
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Das schrieb das MDR-Fernsehen auf seiner Webseite am 08.11.2005
Michael Paarsch (27) aus Sornzig-Ablaß Er ist Erzieher in einem Kindergarten und betreibt ein ausgefallenes Nebengewerbe: Er verkauft zum Spaß Ablassbriefe. Verkleidet als Mönch stellt er auf historischen Märkten einen Ablassprediger dar. Die Sündenbriefchen werden ihm dabei häufig förmlich aus den Händen gerissen
Das brachte Michael Paarsch auf die Idee, aus dem Ablasshandel ein Nebengewerbe zu machen. So einfach wie die Idee, war die Anmeldung dieses Nebengewerbes beim Finanzamt allerdings nicht umzusetzen. Die Beamten fragten bei der Kirche nach, ob man das überhaupt darf. Bald meldete sich die Rechtsabteilung der Katholischen Kirche und teilte mit, dass nur sie weltweit das Monopol für Ablasshandel besitze. Auch seine Mönchskutte darf Michael Paarsch nur auf historischen Märkten anziehen, anderenorts verstoße er damit gegen das Gesetz zum Tragen von Uniformen in der Öffentlichkeit, Höchststrafe: 3.000 Euro.
Auf mittelalterlichen Märkten werden dem Hobby-Mönch die
Sündenbriefchen nun regelrecht aus den Händen gerissen. Bei den Männern
verkaufen sich am besten die Freifahrtscheine für Alkoholgenuss und
Völlerei sowie die Erlaubnis, seinem Weibe einmal untreu sein zu
dürfen. Frauen erkaufen sich meistens die Erlaubnis, den Gatten
ohrfeigen oder tratschen zu dürfen.
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Hobby-Mönch verkauft in Dresden Ablassbriefe
Dresden. Nahe dem Dresdner Residenzschloss lockt der Duft von
Glühwein und Zimt in den Stallhof. Dort zieht während des
"Striezelmarktes" ein Mittelalterliches Adventsspektakel Tausende
Besucher an. Neugierig beobachten sie einen jungen Mann mit langen
schwarzen Locken, der in einer braunen Mönchskutte und
Holzpantienen einen kleinen Bauchladen mit vielen Urkunden vor sich
herträgt. "Tretet näher, ihr Sünder", fordert er die
verdutzten Marktbesucher auf.
Michael Paarsch nennt sich Mönch Ignatius und betreibt im Advent
Ablasshandel in der sächsischen Landeshauptstadt, immer am Freitag
und Samstag. "Aus Spaß", sagt der 27-Jährige, der wie sein
Vorbild Johann Tetzel (1465-1519) gegen Bares Sünden vergibt.
Für ein bis zwei Euro kann sich seine Kundschaft unter anderem von
Freveleien wie Faulheit, Sauferei und Seitensprüngen freikaufen.
Untreue und Prasserei seien derzeit die Verkaufsschlager, berichtet der
Hobby-Mönch. "Ich sündige nicht", sagt ein Passant im
Vorbeigehen, der offenbar vom schauspielerischen Talent und der flinken
Zunge Paarschs unbeeindruckt bleibt. "Für Lügerei habe ich
auch Ablass dabei", antwortet Ignatius und hat schon den nächsten
Kunden an der Angel. "Das ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk
für meinen Vater, lacht Johanna Schilling aus München und
kauft eine Urkunde fürs Faulenzen. "Wenn der Gulden im Becken
klingt, im nu die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt", freut
sich der Mönch.
Bereits vor 500 Jahren zogen Ablasshändler wie der päpstliche
Ketzerrichter Tetzel im Namen der katholischen Kirche marktschreierisch
durchs Land. Für bestimmte Summen konnten sich Gläubige sogar
für zukünftige Sünden Absolution erkaufen. ddp
von Sandra Hänel
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Er macht mit den Sünden anderer Leute Geld
Torgau - Da wird sich Martin Luther wohl im Grab umdrehen. Denn jetzt können sie wieder Ablaßbriefe kaufen!
Saufen, Völlerei und Fremdgehen-alles kein Problem mit den kleinen
Entschuldigungs-Zettelchen von Michael Paarsch (27), alias Bruder
Ignatzius. Wie zu den besten Zeiten des Reformators verkauft der
Leipziger seine Ablassbriefe auf Mittelaltermärkten an Alle, die
ihr Gewissen erleichtern wollen. Kostenpunkt 0,50 bis 1,50 Euro.
Anzutreffen ist Bruder Ignatzius das nächste Mal am kommenden
Wochenende beim Georgsfest in Eisenach. Mehr Infos unter
www.ablass-briefe.de
MaGä

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